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Öffentliche Hand

Photovoltaik für öffentliche Gebäude — ohne Haushaltsmittel

Sie verpachten uns die Dachfläche. Wir planen, bauen und betreiben die Anlage auf eigene Kosten. Kein Kredit, kein Baurisiko, kein Betriebsaufwand für Ihre Kommune. Soll die Anlage Ihnen gehören, bauen wir schlüsselfertig.

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Kurz erklärt

Was bedeutet Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden?

Öffentliche Träger haben große, meist ungenutzte Dachflächen: Schulen, Turnhallen, Rathäuser, Bauhöfe. Auf diese Flächen lässt sich eine Photovoltaikanlage setzen, ohne dass die Kommune sie selbst kauft. Sie verpachtet das Dach, ein Betreiber baut und betreibt die Anlage und zahlt dafür eine feste Pacht.

Der zweite Weg ist die eigene Anlage. Dann beauftragt die Kommune Planung und Bau, besitzt die Anlage und nutzt den Strom selbst. Welcher Weg passt, hängt vom Haushalt, vom Stromverbrauch im Gebäude und davon ab, wie viel Betrieb der Träger selbst übernehmen will.

Objekte

Solaranlagen für Kommunen, Schulen und Verwaltungsgebäude

Fast jedes öffentliche Gebäude mit ausreichend Dachfläche eignet sich. Was am jeweiligen Objekt zählt:

Schulen und Kitas

Großes Dach, aber in den Sommerferien läuft kaum Verbrauch. Genau dann liefert die Anlage am meisten. Deshalb passt hier oft die Verpachtung besser als eine eigene Anlage auf Eigenverbrauch.

Sport- und Mehrzweckhallen

Meist Flachdach am Stück, wenig Aufbauten, gute Fläche. Entscheidend ist die Statik, gerade bei älteren Hallendächern.

Rathäuser und Verwaltungsgebäude

Verbrauch liegt werktags tagsüber, deckt sich also gut mit der Erzeugung. Bei denkmalgeschützten Gebäuden klären wir vorab, was zulässig ist.

Bauhöfe und Betriebshöfe

Hallendächer plus Fuhrpark. Wenn E-Fahrzeuge dazukommen, steigt der Eigenverbrauch deutlich.

Feuerwehr- und Rettungsgebäude

Dauerbetrieb, gleichmäßiges Lastprofil. Der erzeugte Strom wird zuverlässig vor Ort gebraucht.

Kläranlagen und Versorgungsbauten

Hoher, konstanter Stromverbrauch rund um die Uhr. Hier lohnt der Eigenverbrauch am schnellsten.

Ablauf

In vier Schritten zur Anlage auf Ihrem Dach

01

Dachcheck

Wir prüfen Fläche, Statik, Zustand der Abdichtung und den Netzanschluss. Kostenlos und unverbindlich.

02

Angebot

Sie bekommen Anlagengröße, Ertragsprognose und Pachtangebot schriftlich, in einer Form, die sich einer Verwaltungsspitze vorlegen lässt.

03

Beschluss

Der Träger entscheidet im zuständigen Gremium. Wir liefern die Unterlagen und beantworten Rückfragen aus der Kämmerei.

04

Vertrag und Bau

Pachtvertrag, dann Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme. Den Betrieb übernehmen wir.

Zwei Wege

Zwei Wege für Ihre Kommune

Ohne Investition

Dach verpachten

Sie stellen uns Ihre Dachfläche zur Verfügung, wir übernehmen alles Weitere. Für die öffentliche Hand ist das der schlanke Weg: kein Haushaltsmittel, kein Baurisiko, kein Betriebsaufwand.

  • Keine Investition, kein Kredit, kein Ausfallrisiko
  • Planbare Pachteinnahme über die gesamte Laufzeit
  • Wir planen, bauen, betreiben und warten die Anlage
  • Sie verpachten lediglich Ihre Dachfläche, statt eine Anlage zu beschaffen

Eigentum

Schlüsselfertig bauen lassen

Wenn Ihre Kommune die Anlage selbst besitzen und den Strom direkt nutzen möchte, planen und bauen wir schlüsselfertig (EPC) und übergeben die fertige Anlage.

  • Eigene Anlage, eigener Strom, volle Kontrolle
  • Planung, Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme aus einer Hand
  • Auf Wunsch mit Betriebsführung und Wartung

Strom

Wem gehört der Strom vom Dach?

Bei der Verpachtung gehört die Anlage uns, der Strom wird eingespeist oder vermarktet, die Kommune erhält die Pacht. Bei der eigenen Anlage gehört Ihnen beides: Anlage und Strom. Dann zählt, wie viel Sie im Gebäude selbst verbrauchen. Je gleichmäßiger der Verbrauch über den Tag liegt, desto mehr trägt der Eigenverbrauch.

Der Strom lässt sich auch direkt vor Ort nutzen. Wir liefern ihn Ihrem Gebäude zu vergünstigten Konditionen, günstiger als Netzstrom. So verbrauchen Sie die Energie dort, wo sie entsteht — auf dem eigenen Dach, ohne den Umweg übers Netz. Das senkt Ihre Stromkosten und hilft dem Klima: Jede Kilowattstunde vom Dach ersetzt Strom aus fossilen Kraftwerken und spart CO2. Aus einer leeren Dachfläche wird saubere Energie für Schule, Sporthalle oder Rathaus — erzeugt und verbraucht am selben Ort.

Häufige Fragen

Photovoltaik für öffentliche Gebäude — häufige Fragen

Welche öffentlichen Gebäude eignen sich?

Grundsätzlich jedes Gebäude mit ausreichend tragfähiger Dachfläche — von der Schule über die Sporthalle bis zum Bauhof. Ob ein Dach geeignet ist, klären wir vorab in einer Prüfung.

Muss die Kommune investieren?

Beim Verpachtungsmodell nicht. Sie stellen die Dachfläche zur Verfügung, die Investition und den Betrieb übernehmen wir. Sie erhalten eine planbare Pachteinnahme.

Müssen wir das ausschreiben?

Bei der Dachverpachtung beschaffen Sie keine Anlage, Sie stellen eine Fläche zur Verfügung. Unser Regelweg mit der öffentlichen Hand ist die Verpachtung — für viele Träger der einfachere Weg. Den passenden Rahmen stimmen wir gemeinsam mit Ihnen ab.

Brauchen wir einen Beschluss des Gremiums?

In der Regel ja, weil ein langfristiger Pachtvertrag geschlossen wird. Wir liefern die Unterlagen für die Vorlage und beantworten Rückfragen aus der Verwaltung.

Können wir die Anlage auch selbst besitzen?

Ja. Wenn Sie Eigentümer werden möchten, bauen wir die Anlage schlüsselfertig (EPC) und übergeben sie fertig — auf Wunsch mit Betriebsführung.

Was passiert, wenn das Dach saniert werden muss?

Das regelt der Pachtvertrag. Wie mit Abbau und Wiederaufbau der Module umgegangen wird, halten wir vorher schriftlich fest.

Wie lange läuft ein Pachtvertrag?

Solche Verträge sind langfristig angelegt, passend zur Lebensdauer der Anlage. Die konkrete Laufzeit und die Konditionen legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.

Was passiert am Ende der Pachtzeit?

Rückbau oder Übernahme — beides wird im Vertrag festgelegt. So ist von Anfang an klar, wie es nach Ablauf weitergeht.

Ab welcher Dachfläche lohnt sich das?

Als Richtwert ab rund 500 m² beziehungsweise 100 kWp, bevorzugt ab 1.000 m². Die genaue Eignung prüfen wir beim Dachcheck. Mehr dazu auf unserer Seite zur Dachverpachtung.


Machen Sie Ihr Dach zur Solarfläche — ohne Haushaltsmittel.