Greenion

EEG-Vergütung 2026

EEG-Rechner: Aktuelle Einspeisevergütung für Photovoltaik

Berechnen Sie die EEG-Einspeisevergütung für Ihre PV-Anlage — nach Inbetriebnahme­zeitraum, für Voll- und Überschusseinspeisung, Gebäude und Freifläche. Auf Basis der offiziellen Vergütungsübersicht des BSW Solar.

Kurz erklärt

Wie hoch ist die EEG-Vergütung aktuell?

Die Höhe der EEG-Einspeisevergütung richtet sich nach dem Inbetriebnahmedatum, der Anlagengröße, der Einspeiseart (Voll- oder Überschusseinspeisung) und dem Anlagentyp (Gebäude oder Freifläche). Maßgeblich ist der zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme geltende Satz — er bleibt dann 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr garantiert.

Die Sätze sinken halbjährlich um 1 % (jeweils zum 1. Februar und 1. August). Anlagen bis 100 kWp können die feste Einspeisevergütung erhalten; ab 100 kWp besteht Direktvermarktungspflicht, dann gilt der anzulegende Wert (Marktprämie). Der feste Vergütungssatz liegt um 0,4 ct/kWh unter dem anzulegenden Wert (§ 53 EEG).

EEG-Rechner

Ihre Einspeisevergütung berechnen

Wählen Sie Inbetriebnahme­zeitraum, Anlagentyp, Einspeiseart und Größe — der Rechner ermittelt den leistungsanteilig gemittelten Satz.

Anlagentyp
Einspeiseart

Ihre EEG-Vergütung

7,08ct/kWh

Fester Vergütungssatz

ohne Direktvermarktung, ≤ 100 kWp

7,48ct/kWh

Anzulegender Wert · bei Direktvermarktung (Marktprämie)

Bei Überschusseinspeisung wird nur der ins Netz eingespeiste Strom vergütet — der Jahresbetrag hängt von Ihrem Eigenverbrauch ab.

Größere Anlagen werden leistungsanteilig vergütet (§ 23c EEG) — der angezeigte Satz ist der gemittelte Wert über alle Leistungsbänder.

Vergütungssätze

Gebäude-PV-Anlagen — Inbetriebnahme 01.02.2026 – 31.07.2026

LeistungAnzul. Wert ÜberschussFester Satz ÜberschussAnzul. Wert VollFester Satz Voll
bis 10 kWp8,187,7812,7412,34
10 – 40 kWp7,136,7310,7510,35
40 – 100 kWp5,905,5010,7510,35
100 – 400 kWp5,908,94
400 – 1.000 kWp5,907,70
Freiflächen- und sonstige Anlagen (bis 1.000 kWp)Anzul. Wert 6,66 ct/kWh · Fester Satz 6,26 ct/kWh

ct/kWh. Datenstand: 07/2025. Quelle: BSW Solar — Übersicht Vergütungen für PV-Anlagen nach EEG 2023. Alle Angaben ohne Gewähr und ersetzen keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen (EEG 2023).

Hintergrund

Voll- oder Überschusseinspeisung — was lohnt sich?

Voll- vs. Überschusseinspeisung

Bei der Volleinspeisung wird der gesamte erzeugte Strom ins Netz eingespeist und höher vergütet. Bei der Überschusseinspeisung nutzen Sie einen Teil selbst (Eigenverbrauch) und speisen nur den Rest ein — der Vergütungssatz ist niedriger, dafür sparen Sie teuren Netzbezug. Was sich lohnt, hängt von Ihrem Verbrauchsprofil ab.

Fester Satz oder Direktvermarktung

Bis 100 kWp können Sie die feste Einspeisevergütung wählen — ohne weiteren Aufwand. Ab 100 kWp ist die Direktvermarktung Pflicht: Der Strom wird über einen Direktvermarkter an der Börse verkauft, abgesichert durch die gleitende Marktprämie auf Basis des anzulegenden Werts.

20 Jahre Bestandsschutz

Der bei Inbetriebnahme geltende Vergütungssatz ist für 20 Jahre plus das Inbetriebnahmejahr garantiert — unabhängig von späteren Gesetzesänderungen. Wer früher in Betrieb geht, sichert sich den höheren Satz vor der nächsten Degression.

Hinweis: Vergütung bei negativen Börsenpreisen

Seit dem 25. Februar 2025 gilt § 51 EEG: Neue PV-Anlagen über 2 kWp erhalten die EEG-Vergütung nur, solange der Börsenstrompreis bei 0 Cent oder darüber liegt. Zeiten mit negativen Preisen werden hinten an den 20-jährigen Förderzeitraum angehängt. Dieser Effekt ist im Rechner nicht abgebildet.

Ab 100 kWp

Ihre Anlage ist größer als 100 kWp?

Ab 100 kWp besteht Direktvermarktungspflicht. Was das für Erlöse und Kosten bedeutet, zeigt unser Direktvermarktung Rechner.

Zum Direktvermarktung Rechner

Häufige Fragen

EEG-Vergütung — häufige Fragen

Wie hoch ist die EEG-Einspeisevergütung 2026?

Für Gebäude-PV-Anlagen mit Inbetriebnahme zwischen dem 1. Februar und 31. Juli 2026 beträgt die feste Einspeisevergütung bei Überschusseinspeisung 7,78 ct/kWh (bis 10 kWp), 6,73 ct/kWh (10–40 kWp) und 5,50 ct/kWh (40–100 kWp). Bei Volleinspeisung sind es 12,34 ct/kWh (bis 10 kWp) bzw. 10,35 ct/kWh (10–100 kWp). Freiflächenanlagen erhalten 6,26 ct/kWh.

Was ist der Unterschied zwischen festem Vergütungssatz und anzulegendem Wert?

Der anzulegende Wert ist die Basis der Förderung. Für Anlagen bis 100 kWp ohne Direktvermarktung gilt der feste Vergütungssatz, der um 0,4 ct/kWh niedriger liegt (§ 53 EEG). Ab 100 kWp besteht Direktvermarktungspflicht — dann wird der anzulegende Wert über die gleitende Marktprämie ausgezahlt.

Wie lange wird die EEG-Vergütung gezahlt?

Die Einspeisevergütung wird für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme gezahlt. Der bei Inbetriebnahme geltende Satz bleibt über den gesamten Zeitraum konstant, unabhängig von späteren Degressionen oder Gesetzesänderungen.

Sinkt die Einspeisevergütung weiter?

Ja. Die Sätze sinken halbjährlich um 1 %, jeweils zum 1. Februar und 1. August (§ 49 EEG). Wer vor einem Stichtag in Betrieb geht, sichert sich den höheren Satz für die gesamte Laufzeit.

Bekomme ich bei negativen Strompreisen eine Vergütung?

Seit dem 25. Februar 2025 erhalten neue Anlagen über 2 kWp keine EEG-Vergütung für Strom, der während negativer Börsenstrompreise eingespeist wird. Diese Zeiten werden hinten an den Förderzeitraum angehängt (§ 51, § 51a EEG).

Ab welcher Größe ist Direktvermarktung Pflicht?

Ab 100 kWp installierter Leistung ist die Direktvermarktung verpflichtend. Statt der festen Einspeisevergütung gilt dann der anzulegende Wert über die gleitende Marktprämie. Details und eine Erlösrechnung finden Sie in unserem Direktvermarktung Rechner.


PV-Anlage planen und volle Förderung sichern

Wir planen, bauen und betreiben Ihre PV-Anlage für Gewerbe und Industrie — und holen das Optimum aus Eigenverbrauch, Einspeisung und Direktvermarktung heraus.